Das Pflegestärkungsgesetz 2015

Bessere Unterstützung für Pflegende

Die Pflege eines geliebten Menschen beansprucht die Pflegenden auf jeder Ebene. Mit dem am 1. Januar 2015 in Kraft getretenen Pflegestärkungsgesetz sind vielfältige Erleichterungen verbunden, welche diesen unschätzbaren Einsatz würdigen und unterstützen sollen.

Konkrete Änderungen sind u. a.:
Arbeitnehmer, die für pflegebedürftige nahe Angehörige in einer akuten Pflegesituation eine Pflege organisieren müssen, erhalten 10 Tage Lohnersatzleistung. Bis zu 4.000 Euro Förderung stellen die Pflegekassen bei dauerhafter Einschränkung künftig jährlich für Wohnungsanpassungen zur Verfügung. Der monatliche Höchstbetrag für die Erstattung der Kosten bei Einsatz zum Verbrauch bestimmter Hilfsmittel wurde ab 01/2015 auf 40 Euro erhöht.

Ebenso erhöht wurden das Pflegegeld und die „Pflegesachleistungen“ für die professionelle häusliche Pflege. Das Pflegegeld erhöht sich je nach Pflegestufe um 3 bis 28 Euro, die Pflegesachleistungen um 6 bis 77 Euro im Monat bis zu einem Höchstbetrag von knapp 2.000 Euro. Leistungen für Tages- und Nachtpflege können, trotz der Versorgung durch einen ambulanten Pflegedienst , nun zu 100 % in Anspruch genommen werden.

Kurzzeit- oder Verhinderungspflege sind, einzeln genutzt, ab dem nächsten Jahr für acht statt bisher vier Wochen möglich. Zudem ist die Zeit flexibler als bislang. Für alle Pflegegeldempfänger ist die An- hebung der Beträge für Hilfen im Haushalt, Freizeitbetreuung und Begleitung erleichternd.

Weitere Informationen geben Ihnen gern:

Frau Andrea Schneider


Tagespflege
Telefon  03561/500-550
E-Mail    tagespflege@gsw-mail.de

Frau Marina Garke


Ambulanter Pflegedienst
Telefon  03561/500-570
Handy    0176/15500011
E-Mail    amb.dienst@gsw-mail.de